Netzteil.

Das Netzteil ist mit der Steckdose verbunden und sorgt dafür, dass der Strom an die Hardware verteilt wird. Wenn man sich ein Netzteil zulegt, dann muss man darauf achten, dass es zum Gehäuse und dem Mainboard passt oder die Standards zusammen passen. Die meisten Netzteile verfügen über Anschlüsse für alle gängigen Standards, wie ATX oder ATX 2.0. Nicht jedes Netzteil passt also in jedes Gehäuse.

 

Auf die Ausgangleistung achten.

Man sollte schauen, welche Ausgangsleistung (gibt an, wie viel Leistung ein Netzteil maximal liefert) ein Netzteil hat und damit vergleichen, wie viel Hardware man verbauen möchte oder muss. Je mehr Bauteile, desto mehr Leistung (wird in Watt angegeben) braucht man. Die meisten Netzteile fangen bei 300 Watt an und gehen bis 1000 Watt. Man sollte sich so sein Netzteil auswählen, welches nicht nur den momentanen Erfordernissen gerecht wird, sondern welches immer noch Reserven hat, um den Rechner mit zusätzlichen Komponenten, wenn nötig, erweitern zu können. Die größten Stromfresser sind der Prozessor und die Grafikkarte. Auch eine Übertaktung dieser Komponenten kostet zusätzlich Strom.

Das richtige Netzteil wählen.

Die Netzteile versorgen eine Reihe von Geräten mit Strom. Es ist auch wichtig, dass man vorher schon eine gewisse Vorstellung hat, wie viel Bauteile mit Strom versorgt werden müssen. Demnach muss auch ein Netzteil gewählt werden, dass die nötige Steckeranzahl hat. Da gibt es die Wahl zwischen 3 und bis zu 10 Steckern. Wissenswert ist weiterhin, dass bestimmte Prozessoren eine eigene Stromversorgung benötigen, dass 3,5-Zoll-Anschlüsse für Diskettenlaufwerke und 5,25 Zoll-Anschlüsse für IDE-Festplatten und –Laufwerke geeignet sind, dass S-ATA-Anschlüsse für Festplatten und Laufwerke mit S-ATA-Schnittstelle vorgesehen sind und dass PCIe-Anschlüsse für eine zusätzliche Stromversorgung von PCIe-Erweiterungskarten notwendig sind.

Funktionsweise des Netzteil.

Ein Netzteil liefert den Strom an die einzelnen Komponenten. Dies erfolgt über so genannte Spannungsschienen. Netzteile müssen mindestens: +12 V, +5 V, +3,3 V, -12 V, +5 Vsb (Standby-Spannung) Ausgangsspannungen zur Verfügung stellen. Bei den neuesten ATX-Modellen sind es zwei +12 V Schienen. Die Spannungen werden unter anderem für folgende Geräte gebraucht:

Kühlung eines Netzteil.

Je mehr Leistung ein Netzteil hat, desto mehr Wärme entsteht. Um eine Überhitzung zu vermeiden, werden sie durch einen integrierten Lüfter ergänzt, was je nach der Qualität des Lüfters zu einem störenden Rauschen führen kann. Einige Hersteller geben diesen Wert in Dezibel (dB) an. Manche Netzteile haben sogar ein „Silent" in ihrem Namen, was so viel heißen soll, dass sie sehr leise arbeiten.
Es gibt auch hochwertige Geräte mit Thermoelektronik. Diese überwacht und regelt die Drehzahl des Lüfters automatisch, abhängig von der Temperatur. Also wenn Das Netzteil unter Volllast ist und somit wärmer wird, dreht sich der Lüfter auch schneller um es zu kühlen.

Netzteil mit passiver Kühlung.

Es gibt aber auch bei Netzteilen eine passive Kühlung. In der Regel werden Netzteile über einen Lüfter gekühlt. Bei passiv gekühlten Geräten wird die überschüssige Wärme durch die Konstruktion und die Verwendung von wärmeleitfähigen Materialien abgeführt. Der Vorteil ist, dass das Gerät seinen Dienst nahezu lautlos verrichtet. Allerdings haben das nur solche Netzteile, die im unteren Watt-Bereich liegen. Für die anderen, die mehr Leistung bringen, würde die Kühlung nicht mehr ausreichen. Außerdem geben passiv gekühlte Netzteile ein Teil der Wärme auch in das Innere des Computer bzw. dem Gehäuses ab. Damit würde es darin sehr warm werden und die anderen Bauteile beeinträchtigen.

Effizienz von Netzteilen.

Die Effizienz eines Netzteiles gibt in Prozent an, wie viel von dem aufgenommenen Strom aus der Steckdose verloren geht. Zum Beispiel bei einem günstigen Netzteil mit 60 Prozent Effizienz gehen rund 40 Prozent der aufgenommenen Energie verloren. Anders bei einem gute Netzteile mit dem Effizienz-Wert von über 80 Prozent, wo nur 20 Prozent der Energie verloren gehen. Bei den heutigen Strompreisen sollte man also ein Netzteil wählen, was eine gute Energie-Effizienz besitzt.
 


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